Verve Vault Serie - immer in die Vollen - Verve Vault Serie | JazzEcho

Zum Inhalt springen
Explore the World of JazzEcho:
Website
Store
Verve Vault Serie
Verve Vault Serie

Verve Vault Serie - immer in die Vollen

Mit “He's Coming” von Roy Ayers & Ubiquity, “The Individualism of Gil Evans” und  ”Listen to Art Farmer and the Orchestra” erscheinen in der Verve Vault Serie drei exzellente Alben, auf denen es vor Jazzstars der 1960er und 1970er Jahre nur so wimmelt.
Verve Vault Serie - Roy Ayers / Gil Evans / Art Farmer
Verve Vault Serie - Roy Ayers / Gil Evans / Art Farmer
(c) Verve Records
08.07.2026

Verve Vault heißt die neue LP-Serie des legendären Verve-Labels, die mit zwei Veröffentlichungen pro Monat die Herzen von Jazz- und Vinylfans höherschlagen lassen will. Obwohl die LPs moderat gepreist sind, wird in allen Aspekten auf Qualität geachtet:  Alle Titel werden von Ryan K. Smith bei Sterling Sound von den analogen Originalbändern geschnitten und gemastert und bei Optimal auf 180-Gramm-Vinyl gepresst. Die ikonischen Artworks werden unverändert und liebevoll faksimiliert, sofern es sich im Original um Gatefold-Hüllen handelte, werden diese beibehalten. Das Repertoire der Serie setzt sich aus berühmten Klassikern sowie zeitlosen Perlen von Verve und den Schwesterlabels Impulse!, Mercury, Polydor u.a. zusammen.

Roy Ayers & Ubiquity – He’s Coming

Die Zusammenarbeit mit Musikern, die an Miles Davis’ bahnbrechendem Jazz-Fusion-Meisterwerk “Bitches Brew” mitgewirkt hatten, inspirierte den früheren Bebopper Roy Ayers in den späten 1960er Jahren dazu, ein neues musikalisches Kapitel in seiner Karriere aufzuschlagen. “He’s Coming” war 1972 das wegweisende erste Album mit seiner neuen Band Ubiquity, was so viel wie “Allgegenwärtigkeit” bedeutet. Darauf präsentierte der Vibrafonist, Keyboarder und Sänger sein eigenes unwiderstehliches Gebräu aus jazzigen Improvisationen, Funk-Rhythmen, Soul-Harmonien und spiritueller Tiefe, das sein Werk während des gesamten Jahrzehnts und darüber hinaus prägen sollte. Außerdem bewies er auf dem Album ein ausgesprochen gutes Gespür für eingängige Songs. Zum Kern der exzellenten Band gehörten neben den drei Miles-Alumni Billy Cobham (Schlagzeug), Ron Carter (Bass) und Juma Santos (Perkussion) noch der Keyboarder Harry Whitaker, der Gitarrist Sam Brown, der Bassist John Williams, der Schlagzeuger David Lee Jr. sowie der Sopransaxofonist und Flötist Sonny Fortune. Titel wie “We Live in Brooklyn, Baby”, “He’s a Superstar”, “He’s Coming”, “Ain’t Got Time”, “Fire Weaver”, “Sweet Butterfly of Love” und “Sweet Tears” machten Ayers später zu einer Inspirationsquelle für Generationen von Soul-, Funk-, Hip-Hop- und Neo-Soul-Künstlern und Künstlerinnen.

The Individualism of Gil Evans

Mit “The Individualism of Gil Evans” , seinem einzigen Album für Verve Records, schuf der Komponist, Arrangeur und Pianist Gil Evans 1964 eines seiner fesselndsten und detailreichsten Werke. In einer Zeit, in der Big Bands längst zu einem kaum noch finanzierbaren Luxus geworden waren, gelang es ihm. für eine Reihe von Sessions eine absolut hochkarätige Besetzung ins Studio zu holen: darunter – um nur einige zu nennen – die Holzbläser Wayne Shorter, Eric Dolphy und Steve Lacy, die Trompeter Johnny Coles und Ernie Royal, der Posaunist Jimmy Cleveland, der Gitarrist Kenny Burrell, die Bassisten Paul Chambers, Gary Peacock, Ron Carter und Milt Hinton sowie der Schlagzeuger Elvin Jones. Das Repertoire der Original-LP, die nun in der Verve Vault Serie wieder aufgelegt wird, bestand fast ausschließlich aus Kompositionen von Evans, der bei den Aufnahmen selbst am Klavier saß. Es umfasste die beiden von lateinamerikanischer Musik inspirierten Stücke “Las Vegas Tango“ und “El Toreador“ sowie “The Flute Song“, der nahtlos in das gemeinsam mit Miles Davis geschriebene “Hotel Me“ überging. Abgerundet wurde das Programm mit dem “Barbara Song“ aus der “Dreigroschenoper” von Bertolt Brecht und Kurt Weill. Der Kritiker Gene Lees bezeichnete Gil Evans in den Liner Notes des Albums als den “zweifellos individualistischsten und persönlichsten Jazzkomponisten seit Duke Ellington”

Listen to Art Farmer and the Orchestra

Listen to Art Farmer and the Orchestra”, 1962 aufgenommen und im folgenden Jahr bei Mercury Records veröffentlicht, gilt als eines der ambitioniertesten Werke von des Musikers. Nachdem der Trompeter und Flügelhornist zuvor bereits brillante Big-Band-Aufnahmen mit den Arrangeuren Quincy Jones, Benny Golson und Chico O’Farrill gemacht hatte, präsentiert er sich hier an der Spitze eines großen Ensembles unter der Regie von Oliver Nelson. Das abwechslungsreiche Standards-Repertoire, das unter anderem Billy Strayhorns “Rain Check”, Bart Howards “Fly Me to the Moon” und John Coltranes “Naima” enthält, war maßgeschneidert für Farmers elegante, lyrische Phrasierungen. Nelson arrangierte es gewohnt raffiniert und gab Art Farmer reichlich Gelegenheit, als Solist vor dem Orchester zu glänzen. Mit “Rue Prevail” steuerte der Trompeter zudem eine Eigenkomposition bei. Das Orchester, das ihn bei der Aufnahme unterstützte, war gespickt mit Jazzgrößen wie dem Altsaxofonisten Phil Woods, dem Trompeter Clark Terry, dem Pianisten Tommy Flanagan, den Gitarristen Jim Hall und Barry Galbraith, dem Bassisten George Duvivier, dem Schlagzeuger Charlie Persip sowie den Perkussionisten Ray Barretto und Willie Rodriguez

Roy Ayers - He's Coming (Verve Vault)
Roy Ayers: He's Coming (Verve Vault Serie)
10. Juli 2026

Mehr Musik von Verve Vault Serie

John Coltrane - Ascension (2LP)
John Coltrane: Ascension I & II (Verve Vault)
19. Juni 2026

Mehr News von Verve Vault Serie

Alle anzeigen
Verve Vault Serie - kollidierende Klangwelten
Verve Vault Serie - kollidierende Klangwelten
vor 20 Tagen
Verve Vault Serie
Mehr von JazzEcho

ImpressumDatenschutzBarrierefreiheitKontaktNewsletterGewinnspiel Teilnahmebedingungen