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Verve Acoustic Sounds Serie – Verve-Debüt mit Nachwirkungen

Das Verve-Debüt von Hammond-Organist Jimmy Smith, “Bashin'“ mit Oliver Nelson, war die Initialzündung für eine ganze Reihe von Erfolgsalben des Künstlers.
Verve Acoustic Sounds Serie - Jimmy Smith "Bashin'“
Verve Acoustic Sounds Serie - Jimmy Smith "Bashin'“(c) Verve Records
22.01.2026
Mit der Verve Acoustic Sounds Serie bietet Verve Vinyl-Fans in Zusammenarbeit mit dem bekannten amerikanischen Acoustic-Sounds-Label seine erste audiophile LP-Serie. Die Fertigung erfolgt mit rein analogen Produktionsschritten vom Erste-Generation-Masterband bis zur 180g-Pressung bei Quality Record Pressings in den USA. Den luxuriösen Rahmen bieten laminierte Tip-On-Gatefold-Sleeves und wattierte Innenhüllen. Auch Alben von Verve-Schwesterlabels wie Impulse!, Mercury und Emarcy finden sich in der hochwertigen Serie wieder.
Bashin': The Unpredictable Jimmy Smith
In den acht Jahren, die Jimmy Smith (auch “The Incredible Jimmy Smith” genannt) am Anfang seiner Karriere bei Blue Note verbrachte, nahm er rund 40 Sessions für das Label auf, die meisten davon im klassischen Orgel-Trio-Format mit einem Gitarristen und einem Schlagzeuger. “Bashin’: The Unpredictable Jimmy Smith”, das von Creed Taylor produzierte Verve-Debütalbum des Hammond-Organisten, stellte 1962 einen Wendepunkt für Smiths Karriere dar. Denn hier war er zum ersten Mal in vier Stücken mit einer von Oliver Nelson geleiteten und arrangierten Big Band zu hören, die mit hochkarätigen Solisten wie dem Altsaxofonisten Phil Woods und dem Trompeter Joe Newman besetzt war. Die übrigen Stücke spielte Smith mit seinen langjährigen Trio-Partnern Quentin Warren (Gitarre) und Donald Bailey (Schlagzeug) ein, mit denen er zuvor schon etliche Alben für Blue Note aufgenommen hatte. Mit dem Titel “Walk on the Wild Side”, der Platz 21 der Billboard Hot 100 Charts erreichte, landete Jimmy Smith zudem seinen bis dahin größten Hit. Beflügelt vom Riesenerfolg des Verve-Debüts produzierte Creed Taylor in den folgenden Jahren sechs weitere Studioalben mit Jimmy Smith, bei denen der Hammond-Organist mit Top-Arrangeuren wie Oliver Nelson, Claus Ogerman, Lalo Schifrin, Billy Byers und Al Cohn zusammenarbeitete.