Linda Sikhakhane kündigt neues Blue-Note-Album an

Der südafrikanische Saxofonist und Komponist Linda Sikhakhane veröffentlicht am 4. September mit seinem bislang fünften Studioalbum „L I N D A“ seine bislang persönlichste Produktion und verbindet darauf spirituelle Reflexionen mit der Tradition des südafrikanischen Jazz sowie zeitgenössischen Einflüssen aus Hip-Hop, Neo-Soul und Amapiano. Damit begeht er einen musikalisch ähnlichen Weg wie sein Mentor, Pianist Nduduzo Makhathini, der das Album produzierte.
Linda Sikhakhane erforscht Identität und Lebenssinn
Mit „L I N D A“ nimmt Sikhakhane seinen eigenen Namen als Ausgangspunkt für eine musikalische Auseinandersetzung mit Identität und Gemeinschaft. Der in Umlazi geborene afrikanische Musiker, dessen familiäre Wurzeln in KwaNongoma liegen, verbindet persönliche Erfahrungen mit kultureller Erinnerung und versteht Selbstfindung als einen Prozess, der stets im Austausch mit anderen entsteht.
Musikalische Gäste: Omagugu, Zuluboy, Thabo Sikhakhane und Nduduzo Makhathini
Den Auftakt macht die Vorabsingle „Days Begin To Sing“, eine von Sängerin Omagugu interpretierte Hymne auf innere Bestimmung und transzendente Liebe. Rapper Zuluboy vertieft auf dem Albumtrack „Ilanga“ die zentrale Botschaft des Albums mit einer poetischen Suche nach Orientierung und Hoffnung.
Auch familiäre Beziehungen prägen das Album. Auf „Uzalo“ ist Sikhakhanes jüngerer Bruder, der Trompeter Thabo Sikhakhane, zu hören. Das Stück widmet sich den Themen Abstammung und generationsübergreifender Verbundenheit. Auf „Izibusiso“ ist der aufstrebende Sänger Ovuyonke mit einer Komposition von Nduduzo Makhathini zu hören, die eine Brücke zwischen verschiedenen Generationen südafrikanischer Jazzmusiker schlägt.
Südafrikanischer Jazz trifft Hip-Hop, Neo-Soul und Amapiano
Wie schon auf seinem Blue-Note-Vorgängeralbum „iLadi“ erweitert Linda Sikhakhane auf „L I N D A“ die Sprache des südafrikanischen Jazz mit Hip-Hop, Mzansi, Neo-Soul und Amapiano, ohne seine musikalischen Wurzeln aus den Augen zu verlieren. So entsteht ein Album, das gleichermaßen von kulturellem Erbe wie musikalischer Neugier geprägt ist. Das Album erscheint am 4. September auf CD und digital.

