Gar nicht böse – Jeff Goldblum und dodie veröffentlichen "Mean To Me“

Als Musikerin kommt Dorothy Miranda Clark, unter dem eingängigeren Namen dodie bekannt geworden, derzeit ganz schön herum. Letztes Jahr hat sie mit “Not for Lack of Trying“ ein neues Album veröffentlicht, aber auch als Gastsängerin ist die Britin äußerst gefragt. Mit Jacob Collier nahm sie eine Coverversion des Beatles-Songs “Here Comes the Sun“ auf, mit Kollegin Laufey sang sie “Love to Keep Me Warm“, zum Projekt Chet Baker re:imagined steuerte sie eine Version von “Old Devil Moon“ bei und lud letztes Jahr den amerikanischen Newcomer aron! auf gemeinsame Europa-Tour.
Die neueste dodie-Kollaboration bringt sie mit dem swingenden Hollywood-Star Jeff Goldblum zusammen, im Rahmen eines Projektes, an dem auch Gesangsgrößen wie Ariana Grande, Cynthia Erivo und Melody Gardot beteiligt sind, dem im Juni erscheinenden Album “Night Blooms“. Darauf greift Goldblum nicht nur Titel seines erfolgreichen Albumvorgängers “Still Blooming“ in stimmungsvollen “Late Night Session“-Versionen auf, sondern hat auch sechs neue Tracks im Gepäck, darunter eine elegant swingende Version des Evergreens “Mean To Me“ mit dodie.
“Mean To Me“ wurde schon 1929 von Fred Ahlert und Roy Turk geschrieben, chartete mehrfach und entwickelte sich zum vielfach aufgenommenen Jazzstandard. Billie Holiday nahm den Song 1937 mit Teddy Wilson auf, diese Version war vier Wochen auf Platz 7 der amerikanischen Charts. Musikalisch herausragend sind aber auch die Aufnahmen von Sarah Vaughan (1945 mit Dizzy Gillespie und 1950 mit Budd Johnson) oder Ella Fitzgerald, die den Song 1962 für ihr Verve-Album “Ella Swings Brightly with Nelson“ mit Nelson Riddle aufnahm, das mit einem Grammy Award ausgezeichnet wurde.





