Blue Note Classic Vinyl Serie - Meisterwerke des Bebop - Blue Note Classic Vinyl Serie | JazzEcho

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Blue Note Classic Vinyl Serie
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Blue Note Classic Vinyl Serie - Meisterwerke des Bebop

Blue Note Classic Vinyl Serie - Thelonious Monk / J. J. Johnson
(c) Blue Note Records
18.02.2026

Die Blue Note Classic Vinyl Serie macht die klassischen Alben des Labels zum attraktiven Preis dauerhaft verfügbar. Die ersten Folgen erschienen bereits 2019 zum achtzigsten Labeljubiläum unter dem Serientitel Blue Note 80. Gemastert werden die LPs von Kevin Gray bei Cohearent Audio in den USA, gepresst in 180g bei Optimal in Deutschland. Original-Coverdesign und cellophanierte Innenhüllen gehören bei dieser Serie zum guten Ton.

Thelonious Monk – Genius of Modern Music, Vol. 2 (1947–52)

Der Tenorsaxofonist Ike Quebec avancierte Mitte der 1940er Jahre nicht nur zum Jukebox-Star von Blue Note Records, sondern arbeitete nebenbei auch als Talentscout für das Label von Alfred Lion. Eine seiner größten Entdeckungen war der eigenwillige Pianist und Komponist Thelonious Monk, dem Quebec 1947 zu seinem ersten Plattenvertrag bei Blue Note verhalf. In den folgenden fünf Jahren machte Monk mit verschiedenen Besetzungen ein halbes Dutzend Studiosessions für das Label. Diese Aufnahmen wurden zunächst auf zwei 10-Zoll-Platten veröffentlicht und 1956 mit zusätzlichen Tracks noch einmal in dem neuen 12-Zoll-Format herausgebracht. Durch die beiden Alben “Genius of Modern Music, Vol 1 & Vol. 2” erlangte der bis dahin fahrlässig unterschätzte Thelonious Monk den Ruf, einer der originellsten Pianisten und genialsten Komponisten des Jazz zu sein. Von den eigenen Stücken, die er auf “Volume 2” vorstellte, wurden etliche zu Klassikern, darunter das bluesige “Straight, No Chaser”, die tonal mehrdeutige Ballade “Ask Me Now”, “Skippy”, “Four In One” und “Monk’s Mood”. Seine Dankbarkeit gegenüber seinem Entdecker Ike Quebec drückte Monk aus, indem er mit “Suburban Eyes” und “Evonce” auch zwei Kompositionen des Tenorsaxofonisten interpretierte. Zu den Musikern, die Monk bei den Aufnahmen begleiteten, zählten unter anderem die Trompeter Kenny Dorham und Idrees Suleiman, die Saxofonisten Lou Donaldson, Sahib Shihab und Lucky Thompson, der Vibrafonist Milt Jackson sowie die Schlagzeuger Art Blakey und Max Roach. Während Ike Quebec selbst nicht an den Sessions teilnahm, ist in einigen Aufnahmen sein damals erst 17-jähriger Cousin Danny Quebec West am Altsaxofon zu hören.

 

J. J. Johnson – The Eminent Jay Jay Johnson, Vol. 2 (1953–55)

Die Posaune galt lange Zeit als ein eher behäbiges und lautes Orchesterinstrument. Mitte der 1940er Jahre sorgte J. J. Johnson deshalb für reichlich Aufsehen, als es ihm als erstem Musiker gelang, die technisch anspruchsvolle und komplexe Sprache des Bebops meisterhaft auf seinem Instrument zu artikulieren. 1952 wirkte der Posaunist an der ersten Blue-Note-Session von Miles Davis mit, aus der das Album “Young Man with a Horn” hervorging. Anschließend ermöglichte der Produzent Alfred Lion ihm zwischen 1953 und 1955, mit anderen Größen des Bebop eine Reihe von Aufnahmesessions unter eigenem Namen für das Label durchzuführen. Diese erschienen zunächst auf drei 10-Zoll-Platten und 1956 auf den beiden 12-Zoll-Alben “The Eminent Jay Jay Johnson, Vol. 1 & Vol. 2”. Letztere enthält laut AllMusic “einige der besten Bebop-Aufnahmen jener Zeit”. Zu hören ist Johnson mit absolut hochkarätigen Mitstreitern wie dem Trompeter Clifford Brown, den Saxofonisten Hank Mobley und Jimmy Heath, den Pianisten Horace Silver, John Lewis und Wynton Kelly, den Bassisten Charles Mingus, Paul Chambers und Percy Heath, dem Schlagzeuger Kenny Clarke und dem Perkussionisten Sabu Martinez. Beim Repertoire beschränkte sich der Posaunist nicht nur auf Standards wie “Pennies from Heaven”. “You’re Mine, You”, “It Could Happen to You“, “Portrait of Jennie” und “Time After Time”, sondern präsentierte mit “Daylie Double”, “Turnpike”, “Groovin’” und “Viscosity” auch eigene Kompositionen.

 

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