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Jazz aus der Röhre - Der "swingende" Teilchenbeschleuniger

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20.08.2015

Jazzmusiker haben schon zu den exotischsten Instrumente gegriffen, um neue Klangwelten zu erschließen. Legendär ist zum Beispiel die Nasenflöte von Rahsaan Roland Kirk. Beim Jazzfestival in Montreux ist man am 17. Juli aber in völlig neue Dimensionen vorgestoßen: Im Rahmen eines Workshops mit dem Titel “The Physics of Music and the Music of Physics” improvisierte der Schweizer Pianist Al Blatter (weder verwandt mit Al Capone noch Sepp Blatter) zu Klängen, die vom Large Hadron Collider erzeugt wurden, dem Teilchenbeschleuniger des Europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf. Ein Kritiker des Magazins Jazziz verglich die Methodik mit der, die hinter John Cages “Etudes Australes” steckte, meinte aber, das Resultat stünde melodisch dem Jazz viel näher.

Darüber kann man freilich trefflich streiten. Vor allem mit dem richtigen Swing-Feeling hatte der Gigant doch erhebliche Probleme. Ein Buddy Rich oder Peter Erskine, soviel kann man sagen, steckt ganz sicher nicht in ihm. Immerhin erhält der Begriff Untergrundmusik durch dieses Experiment eine neue Lesart.

So klang der Jazz aus der Röhre

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