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Biografie von Ibrahim Maalouf

Während der gebürtige Libanese Ibrahim Maalouf, der 1980 in Beirut zur Welt kam, in Frankreich bereits ein richtiger Star ist, spricht sich seine Reputation auch immer schneller im Rest der Welt herum. Der Trompeter, der auch als Komponist, Arrangeur und Produzent tätig ist, genießt eine für einen Instrumentalisten geradezu außergewöhnliche Popularität.

 

Seine Karriere begann er - in die Fußstapfen seines Vaters Nassim Maalouf tretend - als klassischer Musiker. Bei klassischen Wettbewerben in Frankreich, Ungarn, Finnland und den USA gewann er zwischen 1999 und 2003 15 internationale Preise. Am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris, wo er zwei Jahre lang die Klasse von Gérard Boulanger besuchte, wurde er mit dem ersten Preis in den Fächern Trompete und Kammermusik ausgezeichnet. Maalouf arbeitete mit zahlreichen Sinfonie- und Kammerorchestern sowie unterschiedlichsten Ensembles in aller Welt zusammen.

 

Außerdem wirkte er auf Alben von Sängern wie Sting, Amadou & Mariam, Georges Moustaki, Lhasa de Sela, Salif Keïta und Vanessa Paradis mit. Auch in der französischen Jazzszene machte er sich schnell einen Namen. Seit 2007 spielte er fünf Alben unter eigenem Namen (“Diasporas”, “Diachronism”, “Diagnostic”, “Wind” und “Illusions”) sowie eines zusammen mit dem malischen Hip-Hopper Oxmo Puccino (“Au Pays d'Alice”) ein, die von der französischen und internationalen Presse beste Kritiken erhielten.

 

2010 wurde er als bester instrumentaler Newcomer in Frankreich mit einem Victoire du Jazz ausgezeichnet, dem 2013 die Ehrung als Künstler des Jahres folgte. Ein Jahr später erhielt er von der Rechteverwertungsgesellschaft SACEM den Grand Prix Sacem Jazz und vom französischen Kulturministerium den Ordre des Arts et des Lettres. Seinen dritten Victoire du Jazz errang er ebenfalls 2014, diesmal in der Sparte “Weltmusik” für das Album “Illusions”.

 

Auch als Komponist von Filmmusik machte Ibrahim Maalouf schon auf sich aufmerksam. 2013 komponierte er die Musik für Kim Chapirons Film “ Smart Ass”. Sein Soundtrack zu Jalil Lesperts Biopic “Yves Saint Laurent” wurde 2015 von der französischen Filmindustrie für einen César nominiert. Darüber hinaus schrieb der vielseitige Künstler schon Musik für Sinfonieorchester und andere klassische Ensembles und lehrt am Pôle Supérieur Paris Boulogne-Billancourt Improvisation.

Oktober 2015