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Biografie von Ambrose Akinmusire

Ambrose Akinmusire wurde am 1. Mai 1982 geboren, hat nigerianische Eltern und wuchs in North Oakland auf. Frühe Mentoren waren der Trompeter Robert Porter und der Pianist Ed Kelly. Nach dem Besuch der Berkeley Highschool erhielt er ein Stipendium der Manhattan School of Music u.a. bei Dick Oatts und Lew Soloff. Ein Förderer in dieser Phase war Steve Coleman, dessen Band Five Elements er angehörte. Anschließend studierte er am Thelonious Monk Institute of Jazz Performance bei Terence Blanchard und Billy Childs, wo er u.a. mit Herbie Hancock und Wayne Shorter arbeitete.

 

2007 gewann Akinmusire den Thelonious-Monk-Wettbewerb, in der Jury saßen u.a. Terence Blanchard, Quincy Jones, Herb Alpert, Hugh Masekela, Clark Terry und Roy Hargrove. Im selben Jahr nahm er mit Alan Pasqua auf und legte sein Debütalbum „Prelude: to Cora“ bei Fresh Sound Records vor. 2008 trat er mit Vijay Iyer auf dem Chicago Jazz Festival auf und wirkte bei Esperanza Spaldings Album „Esperenza“ mit.

 

2011 folgte Akinmusires Blue Note-Debüt „When the Heart Emerges Glistening“, das u.a. das von ihm vertonte Gedicht „Tear Stained Suicide Manifesto“ enthält. Neben seinem regulären Quintett wirkte auch der Pianist Jason Moran mit, der als Co-Produzent agierte. Das Downbeat-Magazin zeichnete das Album mit vier Sternen aus und lobte: „Clearly, something special and personal is at work here, a vision of jazz that is bigger than camps, broader and more intellectually restless than blowing sessions“.

 

2014 folgte das zweite Blue-Note-Album „the imagined savior is far easier to paint“ und 2017 das Livealbum „A Rift in Decorum: Live at the Village Vanguard“. 2018 wurde Akinmusires viertes Blue-Note-Album, die Studioproduktion „Origami Harvest“, vom Downbeat-Magazin mit seltenen fünf Sternen ausgezeichnet. Weitere Preise und Auszeichnungen in seiner Karriere waren bislang zwei Awards der Jazz Journalists Association als „vielversprechendes Talent“ und „Bester Trompeter“, der  Grand Prix du Disque der Akademie Charles Cros, der Downbeat Critics Poll als bester Trompeter und der Paul Acket Award des North Sea Jazz Festival.

 

Stand: April 2020