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Derrick Hodge – Vielseitiges Talent mit klaren musikalischen Visionen

Derrick Hodge
Derrick Hodge
13.09.2013
Mit “Live Today”, seinem ersten Album unter eigenem Namen, schlägt der gefragte Bassist, Komponist und Produzent Derrick Hodge ein neues Kapitel in seiner Karriere auf. Der Titel ist eine Anspielung auf sein oberstes Leitprinzip bei der Einspielung seines Debütalbums, auf dem Hodge die profunde Tiefe und Breite seiner Musikalität demonstriert. “Bei dem ganzen Album ging es mir zwar vor allem darum, mich als Komponist zu präsentieren, aber gleichzeitig auch loszulassen”, erklärt er. “Außerdem wollte ich den Hörern in unverfälschter Weise zeigen, was mich jeden Tag so bewegt.”
Obwohl Hodge sowohl schon mit Jazztitanen wie dem Pianisten Mulgrew Miller und Trompeter Terence Blanchard als auch mit zeitgenössischen Rhythm’n'Blues-Stars wie Jill Scott und Maxwell zusammengespielt hat, kennen die meisten Musikfans den 33-jährigen Bassisten wahrscheinlich vor allem als Dreh- und Angelpunkt der Band The Robert Glasper Experiment (RGE), die Anfang des Jahres einen Grammy für ihr Album “Black Radio” erhielt. So wie Glasper bei seinem “Black Radio”-Projekt (dessen zweite Folge in Kürze veröffentlicht wird) eine sehr eigene Melange aus modernem Jazz, HipHop und Rhythm’n'Blues zurechtzaubert, erschafft Hodge auf “Live Today” eine ebenso überzeugende wie persönliche Musikmischung. Sein Album ist kein simpler Nebenableger von RGE. Denn auch wenn es eine Reihe von Ähnlichkeiten gibt (zu Hodges Partnern gehören z.B. die RGE-Mitglieder Robert Glasper, Casey Benjamin, Marc Colenburg und Chris Davis), besitzt “Live Today” doch einen unverkennbar eigenen Sound. Dabei kamen Hodge all die Erfahrungen zugute, die er in den letzten vierzehn Jahren als Bassist, Songwriter und Produzent sammeln konnte.
Auf “Live Today” verwebt Hodge die sehr unterschiedlichen musikalischen Visionen von vierzehn stilistisch sehr verschiedenen Songs miteinander, die er bis auf eine Nummer im Alleingang geschrieben hat. Dabei überschreitet er mit faszinierender Lässigkeit und Eleganz die Grenzen zwischen zeitgenössischem Jazz, HipHop, modernem Rhythm’n'Blues, Gospel, ethnischer Musik und akustischem Folk. Neben den bereits genannten Mitgliedern von RGE versammelte Derrick Hodge noch eine Reihe von weiteren Hochkarätern um sich: etwa den Rapper Common (den Hodge zuvor schon bei der Einspielung von drei Alben begleitet hatte), den Sänger und Gitarristen Alan Hampton (der sich vor seiner Solokarriere einen Namen als Bassist bei Indie-Bands wie Elizabeth & The Catapult und Clare & The Reasons sowie Sufjan Stevens gemacht hatte), die Keyboarder Aaron Parks und James Poyser, Saxophonist Marcus Strickland, Trompeter Keyon Harrold und das American String Quartet.
Die zeitgenössische amerikanische Jazzszene hat in den letzten paar Jahren eine erstaunliche Anzahl von hochtalentierten, vielseitigen Musikern hervorgebracht, die sich keinen Deut mehr um stilistische Abgrenzungen scheren und es darüber hinaus verstehen, ihre aufregenden neuen Sounds so zu verpacken, dass sie mit ihnen einen großes Publikum erreichen. Zu den prominentesten Exemplaren dieser Spezies gehören Christian Scott, Esperanza Spalding, Robert Glasper und Trombone Shorty. Nun gesellt sich mit seinem beeindruckenden Debütalbum “Live Today” auch noch Derrick Hodge dazu.
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