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Various Artists, Classic Sounds in Jazz - A rose is still a rose: Garden dreams mit Sidney Bechet, Kandace Springs u.a.

19.06.2019 19:05 RADIO BR 4 Klassik
Classic Sounds in Jazz - "A rose is still a rose: Garden dreams" mit Sidney Bechet, Kandace Springs u.a.



13.07.2019 22:05 RADIO NDR Info, European Jazz - aktuelle Bands von der jazzahead! 2019
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03.08.2019 19:05 RADIO HR 2 Kultur, Live Jazz - Charles Lloyd Quartet & Don Cherry Quintet
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11.12.2018

Digitale Schatzkammer - Anti-Brexit-Jazz von Don Rendell & Ian Carr

Wem die derzeitigen Brexit-Diskussionen den Nerv rauben, der höre doch mal zur Beruhigung das grandiose britische Don Rendell/Ian Carr Quintet der Sechziger Jahre. Dessen Klassiker wurden jetzt digital wiederveröffentlicht.

The Don Rendell / Ian Carr Quintet, Digitale Schatzkammer - Anti-Brexit-Jazz von Don Rendell & Ian Carr Shades Of Blue - The Don Rendell / Ian Carr Quintet

Schaut man sich auf Ebay oder der Musikwebpage Discogs um, kommt man ins Staunen, was für Mondpreise Jazz-Sammler für Original-LPs des britischen Don Rendell/Ian Carr Quintet auf den Tisch legen. Obwohl die UK-Jazzformation hierzulande nur Kennern geläufig ist, gelten die Aufnahmen international als Musterbeispiele des europäischen Modern und Modal Jazz.

 

Saxophonist Donald Percy "Don" Rendell (1926 -2015) und Trompeter Ian Henry Randell Carr (1933 - 2009) hatten beide bereits solistische Karrieren hinter sich als sie 1965 mit dem Album "Shades Of Blue" auf dem britischen Plattenmarkt einschlugen. Die Alben der Formation erschienen auf dem legendären "Lansdowne Jazz Series"-Label der britischen Columbia und wurden in den renommierten Lansdowne Studios aufgenommen.

 

In ihrer siebenjährigen Zusammenarbeit mit dem Label schufen Rendell und Carr fünf LP-Meilensteine ​mit Beiträgen vieler hoch angesehener Musiker, darunter des britischen Pianisten Michael Garrick. Ihre Musik erkundete neue Richtungen des Jazz und schuf einen Sound, der sie von amerikanischen Künstlern der gleichen Ära unterscheidet. Die Alben wurden jetzt erstmals von den verschollen geglaubten Analogbändern remastert und digital veröffentlicht.

 

Die Aufnahmen der Lansdowne Jazz Series gelten als Kronjuwelen des britischen Jazz der 1960er Jahre und als Initialzündung für das, was der Guardian kürzlich als "British Jazz Explosion" bezeichnete: die aufregenden aktuellen, jungen Künstler wie Shabaka Hutchings, Moses Boyd, Nubya Garcia u.a. Rebecca Allen, Präsidentin von Decca Records, meint dazu: "Mit dem spannenden Wiederaufleben der britischen Jazzszene ist jetzt auch der richtige Moment gekommen, die Musiker zu feiern, die den Weg dazu geebnet haben. Wir freuen uns, dass wir einige dieser ikonischen Aufnahmen wiederentdeckt und remastert haben. Weitere werden folgen."

 

Die Alben "Shades Of Blue", "Dusk Fire", "Phase III", "Change Is" und "Live" können in allen digitalen Stores gestreamt und downloaded werden.