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Jazz auf CD und DVD

Liza Minnelli, Confessions, 00602527394398

Confessions

Liza Minnelli
Format:
CD
Label:
Decca
VÖ:
12.10.2010
Bestellnr.:
00602527394398
Produktinformation:

Showbiz und Bühnen-Pathos hat sie einmal zurückgestellt, die schulterfreie Lamé-Robe mit dem smarten Cocktailkleid getauscht. Einen gewaltigen Szenenwechsel nimmt die Broadway Diva Liza Minnelli auf ihrem neuen Studioalbum "Confessions" vor, mit 14 akustischen Balladen, einer Mischung aus bekannten und unbekannten Titeln des American Songbooks, begleitet wird sie von ihrem langjährigen Weggefährten, dem Pianisten Billy Stritch. Mit Standards wie "I Got Lost In His Arms" und "At Last" beamt sich Minnelli zurück in ihre Kindheit - einer Zeit, in der Jazz Popmusik war.

Minnelli Fans und Kenner der US-Popkultur des 20. Jahrhunderts wissen natürlich: Sie war schon als Kind mittendrin. Ihr Vater: der legendäre Hollywood-Regisseur Vicente Minnelli, ihre Mutter: die ultra-glamouröse Sängerin und Schauspielerin Judy Garland - als Kind schon ein Star in "The Wizard of Oz". Ihr Patenonkel, Ira Gershwin, war popkulturell auch nicht gerade von schlechten Eltern. Auch wenn sich Liza Minnelli von diesem überdimensionalen Erbe frei strampelte, das Broadway-Theater in den 70ern neu belebte, in "Cabaret" und "New York, New York" eine neue Ära des Musikfilms definierte - ihre Wurzeln hat sie nicht vergessen und dorthin kehrt sie auf "Confessions" zurück. Minnellis "gebändigter, organischer Ansatz" könnte sie einem ganz neuen Publikum zuwenden, schrieb kürzlich Anthony DeCurtis im "Rolling Stone" über "Confessions": "Sie hat schon zuvor in ihrer Karriere einen schönen Platz für sich selbst gefunden, in dem sie differenzieren konnte zwischen der selbstbewussten Grandeur ihres Elternhauses und zeitgemäßen Statements. Vielleicht gelingt ihr das nun erneut."

Es grenzt schon an ein Wunder, wie die heute am höchsten dekorierte aller Broadway Divas es schafft, sich so mühelos neu zu definieren und dadurch auf den ersten Seiten der Lifestyle-Mags und des Feuilletons zu bleiben. Als sie 2009 ihren x-ten Tony-Award entgegennahm, den größten Preis in der US-amerikanischen Theaterlandschaft, diesmal bekam sie ihn für ihre Show "Liza´s at the Palace", hätte es nicht verdienter sein können, er war ein weiterer Meilenstein von Minnellis "staying power". Mit Aretha Franklin belustigt Minnelli in einem aktuellen Werbespot für einen Schokoriegel. Die TV-Serie "Arrested Development", in der sie diverse Cameos hat, soll spätestens 2012 als Feature-Film auf der Kinoleinwand erscheinen. "Sex and the City 2" kam auch schon nicht ohne Minnelli aus, auf dem Soundtrack singt die alleinstehende Lady (die in den 1960ern den Minirock in den USA einführte) eine grandiose Version des Beyoncé-Hits "Single Ladies (Put A Ring On It)". Die Beyoncé-Connection entsteht nun erneut auf "Confessions", vielmehr schließt sich dort ein Kreis, auf Minnellis Version von "At Last" - in den 1940ern aufgenommen von Glenn Miller mit der Sängerin Pat Friday, in den 1960ern Grammy-gewinnender Hit für Etta James auf dem Chess-Label, 2008 ausgegraben von Beyoncé - nuanciert, hinreißend in ihrer vollblütenden Reife nun die Version der Minnelli von "At Last", den Song hat sie damit "endlich!" zur  eigenen Hymne erobert.

Andere Highlights des Albums: Minnellis perfekt phrasiertes, luftig Cocktail-jazziges "You Fascinate Me So" oder ihre Version von Irving Berlins "I Got Lost In His Arms", dann auch "He´s A Tramp", bekannt in der Version von Peggy Lee. Den roten Faden halten die von Bruce Roberts, Billy Stritch und David Tobocman geschriebenen Arrangements. Gemischt wurde "Confessions" in den legendären Capitol-Studios, Hollywood von Grammy-Gewinner Al Schmitt, dem Mann, der Frank Sinatra, Ray Charles und Diana Krall ihren Studiosound gegeben hat.