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Kalendarium
Das geschah am 25. April: 1923 *

Albert King wurde geboren.

1961 *

Carl Allen wurde geboren. (Schlagzeug)

1990

Dexter Gordon starb in Philadelphia. (Tenorsaxofon )

1946 *

Digby Fairweather wurde geboren. (Kornett)

1913 *

Earl Bostic wurde in Tulsa geboren. (Altsaxofon, Arrangement )

1962

Eddie South starb in Chicago. (Violine )

1917 *

Ella Fitzgerald wurde in Newpot News geboren. (Gesang)

1941 *

Harry Miller wurde in Kapstadt geboren. (Bass )

2014

Herb Jeffries starb in Los Angeles. (Gesang)

1933 *

Jerry Leiber wurde geboren. (Songwriter)

1952 *

Ketil Bjørnstad ist in Oslo geboren. 

1932 *

Willis 'Gator' Jackson wurde geboren. (Tenorsaxofon)

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Im Bereich Labels finden Sie Informationen zu den wichtigsten und bekannstesten Jazzlabels der Welt:

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Über das Label Riverside

Das auf Jazz spezialisierte amerikanische Label Riverside Records war ein Ableger von Bill Bauer Productions, einer 1953 in New York von Bill Grauer und Orrin Keepnews gegründeten Plattenfirma. Ein gutes Jahrzehnt lang zählte es zu den tonangebenden Jazzlabels der USA.

Anfangs widmete sich Riverside Records ausschließlich der Wiederveröffentlichung von frühen Jazzaufnahmen, die urheberrechtlich nicht mehr geschützt waren oder von dem in Chicago ansässigen Label Paramount Records lizensiert wurden. Herausgegeben wurden damals unter anderem Aufnahmen von Jelly Roll Morton, King Oliver, Ma Rainey und James P. Johnson.

Im April 1954 veröffentlichte Riverside Records dann das erste Album mit eigens für das Label eingespielten neuen Aufnahmen: "Randy Weston Plays Cole Porter In A Modern Mood". Der damals 28jährige Pianist empfahl Riverside Records ein Jahr später auch, sein eigenes großes Vorbild Thelonious Monk unter Vertrag zu nehmen, als dessen Kontrakt bei Prestige Records auslief. In den folgenden fünf Jahren brachte Monk seine Alben bei Riverside heraus. Mit Cannonball Adderley, Bill Evans, Johnny Griffin und Wes Montgomery stießen weitere moderne Jazzmusiker zum Künstlerkontingent von Riverside.

Beinahe alle neuen Alben des Labels wurden von dem vormaligen Jazzjournalisten Orrin Keepnews produziert, der als kreativer Kopf von Riverside (und Sublabels wie Jazzland Records) fungierte, während Bill Grauer sich um die geschäftlichen Belange kümmerte.

Nachdem Grauer im Dezember 1963 einem Herzinfarkt erlegen war, steuerte die Plattenfirma schnell auf den Konkurs zu. Erst 1972 kaufte Fantasy Records den beeindruckenden Labelkatalog von Riverside Records auf und machte dem Jazzpublikum die Riverside-Klassiker wieder zugänglich. Zahlreiche Alben wurden später in der Reihe "Original Jazz Classsics" auf CD wiederveröffentlicht. Als Bestandteil von Fantasy Records ging der historische Katalog von Riverside Records 2004 in den Besitz der Concord Music Group über.

Die wiederaufgelgten Alben von Riverside Records finden Sie bei JazzEcho in der Rubrik CD-Serien unter Riverside Profiles.