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Kalendarium
Das geschah am 20. Oktober: 1901 *

Adelaide Hall wurde in Newport News geboren. (Gesang )

1984

Budd Johnson starb in Kansas City. (Tenorsaxofon, Arrangement )

1907 *

Carl Kress wurde in Newark geboren. (Gitarre )

1874 *

Charles Ives wurde geboren. (Komposition)

1934 *

Eddie Harris wurde in Chicago geboren. (Tenorsaxofon )

1913 *

Johnny Best wurde geboren. (Trompete)

1958 *

Jon Lloyd wurde geboren. (Sopransaxofon, Altsaxofon)

1956 *

Martin Taylor wurde geboren. (Gitarre)

1971 *

Russell Gunn wurde in Chicago geboren. (Trompete)

2005

Shirley Horn starb in Maryland. (Gesang)

1920 *

Willie Jones wurde geboren. (Schlagzeug)

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Über das Label Riverside

Das auf Jazz spezialisierte amerikanische Label Riverside Records war ein Ableger von Bill Bauer Productions, einer 1953 in New York von Bill Grauer und Orrin Keepnews gegründeten Plattenfirma. Ein gutes Jahrzehnt lang zählte es zu den tonangebenden Jazzlabels der USA.

Anfangs widmete sich Riverside Records ausschließlich der Wiederveröffentlichung von frühen Jazzaufnahmen, die urheberrechtlich nicht mehr geschützt waren oder von dem in Chicago ansässigen Label Paramount Records lizensiert wurden. Herausgegeben wurden damals unter anderem Aufnahmen von Jelly Roll Morton, King Oliver, Ma Rainey und James P. Johnson.

Im April 1954 veröffentlichte Riverside Records dann das erste Album mit eigens für das Label eingespielten neuen Aufnahmen: "Randy Weston Plays Cole Porter In A Modern Mood". Der damals 28jährige Pianist empfahl Riverside Records ein Jahr später auch, sein eigenes großes Vorbild Thelonious Monk unter Vertrag zu nehmen, als dessen Kontrakt bei Prestige Records auslief. In den folgenden fünf Jahren brachte Monk seine Alben bei Riverside heraus. Mit Cannonball Adderley, Bill Evans, Johnny Griffin und Wes Montgomery stießen weitere moderne Jazzmusiker zum Künstlerkontingent von Riverside.

Beinahe alle neuen Alben des Labels wurden von dem vormaligen Jazzjournalisten Orrin Keepnews produziert, der als kreativer Kopf von Riverside (und Sublabels wie Jazzland Records) fungierte, während Bill Grauer sich um die geschäftlichen Belange kümmerte.

Nachdem Grauer im Dezember 1963 einem Herzinfarkt erlegen war, steuerte die Plattenfirma schnell auf den Konkurs zu. Erst 1972 kaufte Fantasy Records den beeindruckenden Labelkatalog von Riverside Records auf und machte dem Jazzpublikum die Riverside-Klassiker wieder zugänglich. Zahlreiche Alben wurden später in der Reihe "Original Jazz Classsics" auf CD wiederveröffentlicht. Als Bestandteil von Fantasy Records ging der historische Katalog von Riverside Records 2004 in den Besitz der Concord Music Group über.

Die wiederaufgelgten Alben von Riverside Records finden Sie bei JazzEcho in der Rubrik CD-Serien unter Riverside Profiles.