Facebook

Kalendarium
Das geschah am 25. Februar: 1932 *

Ake Persson wurde geboren. (Posaune)

1909 *

Chauncey Haughton wurde geboren. (Klarinette, Saxofon)

1938 *

Dieter Reith wurde in Mainz geboren.

1873 *

Enrico Caruso wurde geboren. (Gesang)

1919 *

Fred Katz wurde in New York geboren. (Cello)

1896 *

Ida Cox wurde in Toccoa geboren. (Gesang )

1948 *

Mike Richmond wurde in Philadelphia geboren. (Bass)

1927 *

Rene Thomas wurde geboren. (Gitarre)

1939 *

Trevor Watts wurde in York geboren. (Altsaxofon, Sopransaxofon)

1942 *

Yosuke Yamashita wurde in Tokio geboren. (Klavier)

Datum wählen:

Labels

Im Bereich Labels finden Sie Informationen zu den wichtigsten und bekannstesten Jazzlabels der Welt:

Jazz Newsletter

Wir versenden wöchentlich den aktuellen Jazzecho Newsletter. Um keine Neuigkeit zu verpassen, können Sie sich gern hier mit Ihrer eMail-Adresse registrieren. Der Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden.

OK

Nichts verpassen

Nutzen Sie JazzEcho Online auch wenn Sie nicht auf unserer Seite sind:
Social Networks:

Über das Label Riverside

Das auf Jazz spezialisierte amerikanische Label Riverside Records war ein Ableger von Bill Bauer Productions, einer 1953 in New York von Bill Grauer und Orrin Keepnews gegründeten Plattenfirma. Ein gutes Jahrzehnt lang zählte es zu den tonangebenden Jazzlabels der USA.

Anfangs widmete sich Riverside Records ausschließlich der Wiederveröffentlichung von frühen Jazzaufnahmen, die urheberrechtlich nicht mehr geschützt waren oder von dem in Chicago ansässigen Label Paramount Records lizensiert wurden. Herausgegeben wurden damals unter anderem Aufnahmen von Jelly Roll Morton, King Oliver, Ma Rainey und James P. Johnson.

Im April 1954 veröffentlichte Riverside Records dann das erste Album mit eigens für das Label eingespielten neuen Aufnahmen: "Randy Weston Plays Cole Porter In A Modern Mood". Der damals 28jährige Pianist empfahl Riverside Records ein Jahr später auch, sein eigenes großes Vorbild Thelonious Monk unter Vertrag zu nehmen, als dessen Kontrakt bei Prestige Records auslief. In den folgenden fünf Jahren brachte Monk seine Alben bei Riverside heraus. Mit Cannonball Adderley, Bill Evans, Johnny Griffin und Wes Montgomery stießen weitere moderne Jazzmusiker zum Künstlerkontingent von Riverside.

Beinahe alle neuen Alben des Labels wurden von dem vormaligen Jazzjournalisten Orrin Keepnews produziert, der als kreativer Kopf von Riverside (und Sublabels wie Jazzland Records) fungierte, während Bill Grauer sich um die geschäftlichen Belange kümmerte.

Nachdem Grauer im Dezember 1963 einem Herzinfarkt erlegen war, steuerte die Plattenfirma schnell auf den Konkurs zu. Erst 1972 kaufte Fantasy Records den beeindruckenden Labelkatalog von Riverside Records auf und machte dem Jazzpublikum die Riverside-Klassiker wieder zugänglich. Zahlreiche Alben wurden später in der Reihe "Original Jazz Classsics" auf CD wiederveröffentlicht. Als Bestandteil von Fantasy Records ging der historische Katalog von Riverside Records 2004 in den Besitz der Concord Music Group über.

Die wiederaufgelgten Alben von Riverside Records finden Sie bei JazzEcho in der Rubrik CD-Serien unter Riverside Profiles.