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Kalendarium
Das geschah am 30. Mai: 1958 *

Ann Hampton Callaway wurde geboren. (Gesang)

1924 *

Armando Peraza wurde in Havanna geboren. (Perkussion)

1909 *

Benny Goodman wurde in Chicago geboren. (Bandleader, Klarinette)

1927 *

Clora Bryant wurde geboren. (Trompete)

1962 *

Darrell Grant wurde geboren. (Klavier)

1930 *

Dave McKenna wurde in Woonsocket geboren. (Klavier)

1907 *

Fernando Arbello wurde geboren. (Posaune )

1901 *

Frankie Trumbauer wurde in Carbondale geboren. (Saxofon)

1986

Hank Mobley starb in Philadelphia. (Tenorsaxofon )

1923 *

Harry Beckett wurde in Bridgetown geboren. (Trompete)

1933 *

Michael Garrick wurde geboren. (Klavier, Komposition)

1977

Paul Desmond starb in New York. (Altsaxofon )

1913 *

Pee Wee Erwin wurde in Falls City geboren. (Trompete )

1959 *

Pietro Tonolo wurde geboren. (Tenorsaxofon, Sopransaxofon)

1927 *

Shake Keane wurde geboren. (Trompete)

1905 *

Sidney De Paris wurde geboren. (Trompete )

2000

Tex Beneke starb in Costa Mesa. (Tenorsaxofon )

1987

Turk Murphy starb in San Francisco. (Posaune )

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Im Bereich Labels finden Sie Informationen zu den wichtigsten und bekannstesten Jazzlabels der Welt:

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Über das Label Riverside

Das auf Jazz spezialisierte amerikanische Label Riverside Records war ein Ableger von Bill Bauer Productions, einer 1953 in New York von Bill Grauer und Orrin Keepnews gegründeten Plattenfirma. Ein gutes Jahrzehnt lang zählte es zu den tonangebenden Jazzlabels der USA.

Anfangs widmete sich Riverside Records ausschließlich der Wiederveröffentlichung von frühen Jazzaufnahmen, die urheberrechtlich nicht mehr geschützt waren oder von dem in Chicago ansässigen Label Paramount Records lizensiert wurden. Herausgegeben wurden damals unter anderem Aufnahmen von Jelly Roll Morton, King Oliver, Ma Rainey und James P. Johnson.

Im April 1954 veröffentlichte Riverside Records dann das erste Album mit eigens für das Label eingespielten neuen Aufnahmen: "Randy Weston Plays Cole Porter In A Modern Mood". Der damals 28jährige Pianist empfahl Riverside Records ein Jahr später auch, sein eigenes großes Vorbild Thelonious Monk unter Vertrag zu nehmen, als dessen Kontrakt bei Prestige Records auslief. In den folgenden fünf Jahren brachte Monk seine Alben bei Riverside heraus. Mit Cannonball Adderley, Bill Evans, Johnny Griffin und Wes Montgomery stießen weitere moderne Jazzmusiker zum Künstlerkontingent von Riverside.

Beinahe alle neuen Alben des Labels wurden von dem vormaligen Jazzjournalisten Orrin Keepnews produziert, der als kreativer Kopf von Riverside (und Sublabels wie Jazzland Records) fungierte, während Bill Grauer sich um die geschäftlichen Belange kümmerte.

Nachdem Grauer im Dezember 1963 einem Herzinfarkt erlegen war, steuerte die Plattenfirma schnell auf den Konkurs zu. Erst 1972 kaufte Fantasy Records den beeindruckenden Labelkatalog von Riverside Records auf und machte dem Jazzpublikum die Riverside-Klassiker wieder zugänglich. Zahlreiche Alben wurden später in der Reihe "Original Jazz Classsics" auf CD wiederveröffentlicht. Als Bestandteil von Fantasy Records ging der historische Katalog von Riverside Records 2004 in den Besitz der Concord Music Group über.

Die wiederaufgelgten Alben von Riverside Records finden Sie bei JazzEcho in der Rubrik CD-Serien unter Riverside Profiles.