Facebook

Kalendarium
Das geschah am 18. November: 1949 *

Andrea Marcovicci wurde geboren. (Gesang)

1946 *

Bennie Wallace wurde in Chattanooga geboren. (Tenorsaxofon)

1959 *

Cindy Blackman wurde in Yellow Springs geboren. (Schlagzeug)

1926 *

Claude Williamson wurde in Brattleboro geboren. (Klavier)

2004

Cy Coleman starb. (Songwriter)

1936 *

Don Cherry wurde in Oklahoma City geboren. (Trompete )

1909 *

Johnny Mercer wurde geboren. (Lyrics )

1900 *

Kim Gannon wurde geboren. (Songwriter)

1978

Lennie Tristano starb in New York. (Klavier)

1928 *

Sheila Jordan wurde in Detroit geboren. (Gesang)

1927 *

Victor Sproles wurde geboren. (Bass)

Datum wählen:

Labels

Im Bereich Labels finden Sie Informationen zu den wichtigsten und bekannstesten Jazzlabels der Welt:

Jazz Newsletter

Wir versenden wöchentlich den aktuellen Jazzecho Newsletter. Um keine Neuigkeit zu verpassen, können Sie sich gern hier mit Ihrer eMail-Adresse registrieren. Der Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden.

OK

Nichts verpassen

Nutzen Sie JazzEcho Online auch wenn Sie nicht auf unserer Seite sind:
Social Networks:

Über das Label Concord Records

1969 organisierte der erfolgreiche Gebrauchtwagenhändler und passionierte Swingfan Carl Jefferson in der nordkalifornischen Kleinstadt Concord, dem Geburtsort des Jazzpianisten Dave Brubeck, erstmals das Concord Summer Festival (das erst später in Concord Jazz Festival umbenannt wurde), um seinen Lieblingsjazzmusikern - zu denen natürlich auch Brubeck gehörte - eine Plattform für Auftritte zu bieten.

Jeffersons Initiative war insofern bemerkenswert und mutig, als swingender Jazz damals einen schweren Stand hatte. Es war die Zeit, als viele Jazzmusiker zu neuen Ufern aufbrachen: Manche begannen den Flirt mit der prosperierenden Rockmusik, andere integrierten Elemente des Soul und Rhythm'n'Blues und eine dritte Gruppe widmete sich dem oftmals etwas zerebralen Free Jazz. Der sogenannte Mainstream aber war eher zu einem wenig beachteten Sidestream geworden.

Doch der Erfolg des Festivals zeigte Carl Jefferson, daß es nach wie vor leidenschaftliche Anhänger des swingenden Jazz gab. So verkaufte Jefferson schließlich seinen Gebrauchtwagenladen und gründete 1972 auch noch das Label Concord Records, um den von ihm präferierten Jazzkünstlern, die bei vielen anderen Labels kaum noch Beachtung fanden, eine neue Heimat zu geben. Die ersten Aufnahmen für Concord Records entstanden vor allem mit renommierten Gitarristen wie Herb Ellis, Charlie Byrd und Barney Kessel, die ihre Alben entweder als Leader oder gemeinsam unter dem Signum Great Guitars veröffentlichten.

Die Angebotspalette wurde schnell erweitert. Auch investierten Jefferson und sein Concord-Label schon einige Jahre bevor die sogenannten Young Lions auf der Szene erschienen in junge, swingende Mainstream-Talente wie Scott Hamilton, Warren Vaché, Dan Barrett, Howard Alden und Ken Peplowski. Zur selben Zeit veröffentlichte man aber auch Platten von Veteranen wie Dave McKenna, Rosemary Clooney, Mel Tormé, George Shearing und Art Blakey. Für die diversen heißen Spielarten des Latin Jazz etablierte man das Sublabel Concord Picante, auf dem Alben von Größen wie Cal Tjader, Tito Puente, Mongo Santamaria, Poncho Sanchez und Tania Maria präsentiert wurden.

Bis zu seinem Tod im März 1995 produzierte Carl Jefferson über 500 Aufnahmesessions für Concord Records. 1999 wurde das Label von einem Konsortium um den Fernsehproduzenten Norman Lear aufgekauft. Das seit 2002 in Beverly Hills ansässige Label, für das auch Ray Charles, Barry Manilow, Maurice White (Earth, Wind & Fire), Ray Brown, Dave Brubeck, Carl Fontana, Gene Harris, Susannah McCorkle und Marian McPartland Aufnahmen machten, kann mittlerweile stolz auf 14 gewonnene Grammys und 88 Grammy-Nominierungen zurückblicken.

2004 kaufte Concord Records den umfangreichen Katalog des Labels Fantasy Records auf, ein Jahr später auch jenen von Telarc Records. Heute sind unter dem Dach der Concord Music Group mehr als dreißig historische Label vereint: darunter so klangvolle Namen wie Prestige Records, Riverside Records, Milestone, Pablo und Stax. Der Gesamtkatalog umfaßt weit über 1000 Produktionen.

Die Pflege des tradionellen (aber längst nicht nur swingenden) Jazz ist nach wie vor ein Label-Schwerpunkt. Darüber hinaus lanciert die Concord Music Group aber auch mit sehr viel Erfolg erfrischende Newcomer wie Peter Cincotti, Erin Boheme, Taylor Eigsti und Christian Scott.