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Im Bereich Labels finden Sie Informationen zu den wichtigsten und bekannstesten Jazzlabels der Welt:

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Dexter Gordon, Clubhouse, 00602508288371

Clubhouse

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Art Blakey, Indestructible, 00602577647390

Indestructible

Über das Label

2019 feiert Blue Note Records seinen 80. Geburtstag. Es gibt wohl kein anderes Label in der Welt, das die Vielfalt des Jazz und seinen ständigen Wandel über einen so langen Zeitraum so umfassend dokumentieren konnte. Seinen Anfang nahm alles am 6. Januar 1939, als Alfred Lion - ein deutscher Einwanderer und leidenschaftlicher Jazzfan - ein billiges Tonstudio in New York anmietete, um dort die beiden Boogie-Woogie-Pianisten Albert Ammons und Meade Lux Lewis aufzunehmen. Wenige Tage später gründete er Blue Note Records, um diese Aufnahmen selbst herausbringen zu können. Dass er damit den Grundstein für eines der angesehensten und langlebigsten Jazzlabels der Welt legen würde, hätte er sich damals sicherlich nicht träumen lassen. Doch seitdem steht Blue Note Records, wie sein Slogan stolz verkündet, für "The Finest In Jazz Since 1939" und ist diesem Anspruch meist auch gerecht geworden. Auch nach 80 Jahren ist es noch tonangebend und setzt neue musikalische Trends. So ist es nicht verwunderlich, dass 2018 drei Blue-Note-Alben Spitzenplätze in diversen Kritiker-Jahresbestenlisten eroberten: Wayne Shorters "Emanon", Charles Lloyds "Vanished Gardens" und Ambrose Akinmusires "Origami Harvest" wurden u.a. von der New York Times, NPR Music, Rolling Stone, GQ, Paste und Slate zu den besten Jazzalben des Jahres gerechnet. Unterstrichen wurde der hohe Stellenwert des Labels im Dezember auch mit den Grammy-Nominierungen für Wayne Shorter, Gregory Porter, Marcus Miller und Chris Dave.

 

Gemeinsam mit seinem Jugendfreund Francis Wolff, der ihm nach New York gefolgt war und sich bald vor allem um die geschäftlichen Belange des Labels kümmerte, dem einzigartigen Cover-Designer Reid Miles und dem brillanten Toningenieur Rudy Van Gelder machte Alfred Lion Blue Note Records in rund dreißig Jahren zu einem weltweit renommierten Label. Dabei blieb er immer der Philosophie treu, die er bereits 1939 in einem Manifesto dargelegt hatte: stets nach authentischen Ausdrucksformen zu suchen und seinen Künstlern größtmögliche Freiheit einzuräumen. Die Liste mit den Namen der Musiker, die Blue Note in diesen Jahrzehnten unter Vertrag hatte, liest sich wie ein "Who's Who" des modernen Jazz: von Bebop-Pionieren wie Thelonious Monk und Bud Powell über Tadd Dameron, Fats Navarro und J.J. Johnson, Hard-Bop-Größen wie Art Blakey mit seinen Jazz Messengers und Horace Silver, Milt Jackson, Clifford Brown, Lee Morgan, Herbie Nichols, Sonny Clark, Kenny Dorham, Kenny Burrell, Jackie McLean, Donald Byrd, Cannonball Adderley, Sonny Rollins und John Coltrane bis hin zu den Miles-Davis-Alumni Herbie Hancock, Wayne Shorter und Tony Williams.

 

Nachdem sich Alfred Lion 1967 zur Ruhe gesetzt hatte und Francis Wolff 1971 verstorben war, stellte Blue Note neue Produktionen vorübergehend ein. Erst unter seinem neuen Präsidenten Bruce Lundvall blühte das Label ab 1985 wieder auf. Lundvall holte u.a. alte Blue-Note-Größen wie McCoy Tyner, Dexter Gordon, Tony Williams, Joe Henderson, Freddie Hubbard, Kenny Burrell, Charles Lloyd und Stanley Turrentine zurück, zog aber auch neuere Talente wie Cassandra Wilson, Wynton Marsalis, Terence Blanchard, Stanley Jordan, Michel Petrucciani, Joe Lovano, John Scofield, Greg Osby, Medeski Martin & Wood, Jason Moran und Norah Jones an Land. Auch beim Flirt des Jazz mit dem HipHop setzte Blue Note mit Alben von u.a. Us3 und Madlib neue Standards. Seit 2012 steuert Don Was die Geschicke von Blue Note. Ein Mann mit Visionen, Humor und Risikofreudigkeit, aber auch einem Händchen für kommerzielle Erfolge. Zu den Zugpferden gehören nun u.a. Robert Glasper, GoGo Penguin, Chris Dave & The Drumhedz, Ambrose Akinmusire, Gregory Porter, Kandace Springs, José James und Norah Jones, aber auch Legenden wie Wayne Shorter, Charles Lloyd, Dr. Lonnie Smith und Tony Allen.