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02.10.2019

Soul-Kollektiv aus dem kühlen Norden - Debüt-Album von Fieh ist erschienen

Mit "Cold Water Burning Skin" hat die achtköpfige norwegische Band um Lead-Sängerin Sofie "Fieh" Tollefsbøl ein erstaunlich abgeklärtes und doch spritziges Debütalbum hingelegt.

Fieh, Soul-Kollektiv aus dem kühlen Norden - Debüt-Album von Fieh ist erschienen Jonathan Vivaas Kise Fieh

Schon im März, als Fieh ihre erste Single "25" lancierten, wurden die norwegischen Newcomer von den internationalen Medien mit Lob überschüttet. Die Sunday Times hörte Anklänge an Sade und Steely Dan heraus. Und das  Londoner Indie-Musik- und Kulturmagazin The 405 bezeichnete Fieh als "faszinierendes Soul-Kollektiv" und ihre Musik als "süchtig machend und cool wie Eis... ein Track, der Lounge, Jazz und Pop mit einem unangestrengten Hauch von Raffinesse verbindet". Diese Beschreibung kann man nun getrost auf das gesamte Debütalbum der Band übertragen. Denn auf "Cold Water Burning Skin" verquirlen Fieh mühelos Future Funk, Leftfield-Rhythm’n’Blues, Jazz, leidenschaftlichen Soul und Pop zu einem berauschenden Mix. Das ist Musik für romantische Nächte, aber auch zum bedingungslosen Abtanzen. 

Das Geheimnis des Erfolgs von Fieh liegt wohl darin begründet, dass sich Sofie Tollefsbøl, die für viele der Songs verantwortlich zeichnet und auch die Lead-Vokalistin der nach ihrem Spitznamen benannten Band ist, von Anfang an nur mit Musikern umgab, mit denen sie auch befreundet war. Vom Trio mit den Schulkameraden Ola Øverby (Schlagzeug) and Andreas Rukan (Bass) wuchs Fieh so im Laufe der Zeit auf natürliche Weise zum achtköpfigen Kollektiv an. Was alle Bandmitglieder miteinander verbindet, ist die Liebe zum Jazz von Ella Fitzgerald und Billie Holiday einerseits und zum Neo-Soul von Erykah Badu und D'Angelo andererseits.

Vor allem D'Angelos bahnbrechendes Album "Voodoo" hatte es ihnen angetan. "Das war ganz zu Anfang unsere Idealvorstellung von Musik, und das Album spukt uns noch heute im Kopf herum", meint Sofie. "Aber wir haben natürlich erkannt, dass wir unser eigenes Ding machen müssen und nicht einfach nur die Sachen kopieren können, die wir lieben." Den Beweis dafür, dass sie einen individuellen Weg zwischen diesen Polen gefunden haben, liefern sie nun auf eindrucksvolle Weise auf ihrem Debütalbum.

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