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14.11.2019

(San)born to be wild - neuer Musikchannel

Mit seinen "Sanborn Sessions" möchte Saxophonist David Sanborn an die legendären "Night Music"-Shows der Achtziger anknüpfen. Dabei trifft er u.a. auf Kandace Springs.

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David Sanborn hatte lange Zeit mit dem Vorurteil zu kämpfen, ein Smooth-Jazzer zu sein. Tatsächlich wusste aber jeder, der auf Alben von etwa James Brown, David Bowie, den Rolling Stones, Bruce Springsteen oder B.B. King auch das Kleingedruckte las, dass der Altsaxophonist immer ein stilistischer Hansdampf in allen Gassen war. Jazzkritiker Scott Yanow bezeichnete ihn 2011 zurecht als den "einflussreichsten Saxophonisten im Pop, R&B und Crossover der letzten 20 Jahre".

Viel zur Aufpolierung seines Images trugen in den späten 1980ern die NBC-Musikshows "Sunday Night" und "Night Music" bei, die Sanborn nicht nur gemeinsam mit Jools Holland moderierte, sondern in denen er mit Größen und Geheimtipps aller erdenklichen Genres in oftmals abenteuerlichen Kombinationen zusammenspielte. Noch heute wird Sanborn von Fans und Musikerkollegen regelmäßig auf diese Sessions angesprochen.

Jetzt möchte er sie mit seiner exzellenten Band online und auf eigene Faust wiederbeleben. In der ersten Folge von "Sanborn Sessions", die am 3. Dezember online geht, trifft er auf Blue-Note-Sängerin und -Pianistin Kandace Springs. Danach folgen Begegnungen mit dem Multiinstrumentalisten und Produzenten Terrace Martin, Gitarrist Charlie Hunter, Keyboarder Bob James, Singer/Songwriter Jonatha Brooke und den Vokalisten Michael McDonald, Brian Owens und Cyrille Aimée. Verfolgen kann man die Show über eine eigens eingerichtete Webpage und auf YouTube. Dort ist auch bereits ein Trailer als Appetitmacher zu sehen.