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02.08.2012
David Sanborn

David Sanborn wird Namenspatron eines Jazzfestivals in St. Louis

David Sanborn, David Sanborn wird Namenspatron eines Jazzfestivals in St. Louis © Lynn Goldsmith David Sanborn

Ein ganzes Festival, das nach einem Musiker benannt ist? Eine solche Ehre dürfte nur den allerwenigsten Künstlern schon zu ihren Lebzeiten widerfahren sein. Zu den Glücklichen gehört ab sofort der Altsaxophonist David Sanborn. Denn Mitte September wird im Grand Center von St. Louis/Missouri zum ersten Mal das David Sanborn St. Louis Jazz Festival über die Bühne gehen. Ob unter diesem Namen oder eventuell als David Sanborn Music Festival oder David Sanborn American Music Festival, steht noch nicht ganz fest, da die Festivalmacher musikalisch auch über die Grenzen des Jazz hinausschauen wollen. Dass gerade Sanborn als Namenspatron gewählt wurde, sollte nicht allzu sehr überraschen: Er kam zwar in Tampa/Florida zur Welt, wuchs aber in St. Louis auf.

“Mein Name als Aushängeschild für ein Festival? Das hat es noch nicht gegeben”, reagierte David Sanborn, als er von der Idee erfuhr, und fügte bescheiden hinzu: “Ich möchte nicht sagen, dass mir dies peinlich ist, aber es ist sicherlich einschüchternd. Es geht auch gar nicht wirklich um mich. Doch wenn die Leute, die das Festival organisieren, denken, dass es ihnen irgendwie hilft, dann habe ich überhaupt kein Problem damit.”

Natürlich wird Sanborn auch als eine der Hauptattraktionen der ersten Ausgabe dieses dreitägigen Festivals die Bühne betreten. Zu ihm sollen sich noch andere Künstler gesellen, die entweder in St. Louis geboren wurden oder eng mit der Stadt und ihrer Musikszene verbunden sind: zu den möglichen Kandidaten gehören etwa Baikida Carroll, Greg Osby und Dave Weckl, drei im Jazz bestens bekannte “Söhne der Stadt”.

“Wir möchten eine musikalische Vielfalt präsentieren, die das Erbe von St. Louis widerspiegeln soll”, sagt David Sanborn. “Die Stadt ist eine großartige Brutstätte für Musik und war der Nährboden für einige große Jazzmusiker [Miles Davis, Oliver Nelson, Pee Wee Russell, Shorty Baker, Grant Green]. Ich möchte St. Louis als bedeutende Musikstadt ehren. Ich hoffe, das gelingt.”