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25.09.2020
Various Artists

Verve & Blue Note Today 2020 - etwas für fast jeden Geschmack

Die Vielfältigkeit der internationalen Jazzszene spiegelt die preiswerte CD "Verve & Blue Note Today 2020" in 17 ausgewählten Tracks wider.

Various Artists, Verve & Blue Note Today 2020 - etwas für fast jeden Geschmack Verve & Blue Note Today 2020

Dass die diesjährige Ausgabe von "Verve & Blue Note Today" einen gewissen britischen Einschlag hat, sollte wirklich niemanden verwundern, der sein Ohr am Puls der Zeit hat. Denn seit einigen Jahren tut sich in der dortigen Jazzszene enorm viel. Selbst im Mutterland des Jazz schlagen die Briten mit ihren unkonventionellen Jazztönen längst große Wellen. So ist es nur natürlich, dass britische Bands und Künstler wie das feinsinnig groovende Trio GoGo Penguin, die spritzige Ethno-Punk-Jazz-Formation Melt Yourself Down, der multiinstrumentale Stimmakrobat Jacob Collier und das hippe Londoner Künstlerkollektiv Steam Down mit ihren aufregenden neuen Aufnahmen auch den Weg auf die Compilation gefunden haben.

Natürlich sind die Künstler auf der anderen Seite des großen Teichs (sprich: in den USA) auch nicht untätig gewesen. Gregory Porter empfiehlt sich hier als moderner Nachfolger von Marvin Gaye. Der Bassvirtuose Derrick Hodge haucht dem Fusion-Genre mit seiner Band Color Of Noize neues Leben ein. Crooner Curtis Stigers macht sich angesichts des Rüpels im Weißen Haus Gedanken um das Bild des modernen Gentlemans. Kandace Springs zollt betont jazzig all den Frauen Tribut, die sie musikalisch geformt haben. Trompeter Ambrose Akinmusire verbeugt sich derweil elegant vor seinem viel zu jung verstorbenen Instrumentalkollegen Roy Hargrove. Norah Jones schwelgt auf einzigartige Weise in den Klangfarben von Blues, Soul, Americana und Jazz, während Melody Gardot einen tönenden Liebesgruß aus Paris schickt. Und der hierzulande noch weniger bekannte Schlagzeuger Ted Poor zeigt gemeinsam mit dem Altsaxophonisten Andrew D’Angelo, dass Avantgarde-Musik auch grooven und gut ins Ohr gehen kann.

Mehr Internationalität verleihen dem Repertoire der CD ein Duett des französischen Sängers und Gitarristen Thomas Dutronc mit der südkoreanischen Vokalistin Youn Sun Nah, Klavier-"Wunderkind" Joey Alexander, der sich einen Hit von Sting vorgeknöpft hat, der gefeierte südafrikanische Pianist Nduduzo Makhathini, der in Berlin geborene franko-amerikanische Pianist Jacky Terrasson und der französische Soul- und Rhythm'n'Blues-Star Ben., den man bislang als L’Oncle Soul kannte.

Und wem all das noch nicht genug ist, der/die kann sich "Verve & Blue Note Today 2020" auch als eAlbum mit einer Menge zusätzlicher Tracks zulegen. Dass es sich bei den Bonus-Nummern nicht um Ausschussware handelt, macht ein schneller Blick auf die Namensliste deutlich: dort findet man u.a. Größen wie Charles Lloyd, Bettye LaVette, Jimmy Heath, Jon Batiste, Bill Frisell, Shabaka Hutchings mit seiner südafrikanischen Band The Ancestors und das neue All-Star-Ensemble Artemis.

 

Tracklisting:

1.            Gregory Porter: Revival
2.            Derrick Hodge: Not Right Now
3.            Jacob Collier Feat. Kimbra & Tank And The Bangas: In My Bones
4.            Melt Yourself Down: 100% Yes
5.            GoGo Penguin: Kora
6.            Steam Down: Etcetera
7.            Ted Poor Feat. Andrew D’angelo: Push Pull
8.            Ben.: The Best
9.            Jacky Terrasson: Babyplum
10.          Kandace Springs Feat. Christian Mcbride: Devil May Care
11.          Joey Alexander: Fragile
12.          Nduduzo Makhathini: Indawu
13.          Curtis Stigers: Gentleman
14.          Bill Frisell Trio: Keep Your Eyes Open
15.          Thomas Dutronc Feat. Youn Sun Nah:  Playground Love
16.          Ambrose Akinmusire: Roy
17.          Melody Gardot: From Paris With Love

 

Bonustracks der digitalen Ausgabe:

18.          Charles Lloyd: La Llorona
19.          Bill Frisell: Keep Your Eyes Open
20.          Jimmy Heath: Don’t Explain      
21.          Bettye LaVette: I Hold No Grudge
22.          Jon Batiste: BLACCK      
23.          Artemis: Big Top
24.          Shabaka & The Ancestors : 'Til The Freedom Comes Home
25.          Immanuel Wilkins: Warriors
26.          Oxmo Puccino : Il nous faut regarder
27.          Béesau: Idylle
28.          Wieder, Gansch & Paul: Faith