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18.07.2019
JazzEcho-Plattenteller

Blue Grooves - Blue Notes funkigste LPs

"Blue Note 80" bringt den Goove auf den Plattenteller, mit Aufnahmen von Flötistin Bobbi Humphrey und den beiden Hammond-Organisten Lonnie Smith und Reuben Wilson.

JazzEcho-Plattenteller, Blue Grooves - Blue Notes funkigste LPs JazzEcho-Plattenteller - Humphrey/Smith/Wilson

Wohl nur wenige andere Jazzlabels haben mit ihren Alben soviele Samples und Remixes generiert wie Blue Note Records. Als Beispiele nehme man nur die drei Klassiker, die zum 80-jährigen Jubiläum des Labels jetzt in der neuen "Blue Grooves"-LP-Serie erscheinen und auf 180-Gramm-Vinyl die funkige Seite des Blue-Note-Kosmos in den Fokus rücken. Die ab sofort erscheinenden Alben sollen von Soul-Jazz über Rhythm'n'Blues-/Fusion-Crossover bis zu groovebetonten Aufnahmen der Neuzeit das ganze Spektrum des Genres umfassen. Den Auftakt machen Bobbi Humphreys "Blacks And Blues", Lonnie Smiths "Think!" und Reuben Wilsons "Blue Mode". Für sämtliche Alben wurden wie immer die analogen Original-Masterbänder als authentische Klangquelle herangezogen.

 

 

Bobbi Humphrey - Blacks And Blues (1973)

"Ein äußerst reizvoller Jazz-Funk-Klassiker, der ihr in Montreux zu einem sensationellen Auftritt verhalf", schreibt Steve Huey im All Music Guide über Bobbi Humphreys "Blacks And Blues". "Insgesamt wirkt das Album wie eine sanfte Sommerbrise, perfekt für Strandausflüge, Grillabende und Touren im offenen Kabrio." In Zusammenarbeit mit den Mizell Brothers hatte die Flötistin und Sängerin Barbara Ann "Bobbi" Humphrey 1973 ihr erfolgreichstes Album für Blue Note eingespielt. Wie zeitlos hip es ist, verrät ein Besuch der Seite von WhoSampled. Durch die Bank alle Songs des Albums wurden von Größen wie DJ Jazzy Jeff & the Fresh Prince, Ice T und den Digable Planets gesamplet. 

 

 

Lonnie Smith - Think! (1968)

Den Hammond-Organisten Lonnie Smith kennt man nun schon seit über 50 Jahren als wahre "Groovemaschine". Seit 2016 nimmt er auch wieder neue Alben für Blue Note auf, wo er seine Karriere 1968 mit "Think!" furios begonnen hatte. Zu hören ist er hier mit anderen Schwergewichten wie Trompeter Lee Morgan, Tenorsaxophonist David "Fathead" Newman und Gitarrist Melvin Sparks. Das Album enthält u.a. eine Interpretation von Hugh Masekelas "Song Of Ice Bag" sowie zwei fetzige Latin-Nummern aus der Feder von Smith und erreicht seinen Höhepunkt mit einer brillanten Version des Titelstücks, das durch Aretha Franklin berühmt wurde.

 

Reuben Wilson - Blue Mode (1970)

 

Auf seinem dritten Album für Blue Note präsentierte der Hammond-Organist Reuben Wilson 1970 "Soul-Jazz und Memphis-Funk ohne Wenn und Aber", wie Stephen Thomas Erlewine begeistert im All Music Guide berichtet. "Die Musiker verstehen es zu grooven, und das macht 'Blue Mode' zu einem Gewinner." Neben dynamischen Originalen wie "Bus Ride", "Orange Peel" und der Titelnummer interpretiert Wilson mit seiner heißen Band - bestehend aus Tenorsaxophonist John Manning, Gitarrist Melvin Sparks und Drummer Tommy Derrick - zudem Eddie Floyds "Knock On Wood" und Edwin Starrs "Twenty-Five Miles".