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01.09.2017
Auf Streife im Netz

Trotziger Abgang - das Wall Street Journal über Gregg Allman

Als Gregg Allman mit der Arbeit an dem Album "Southern Blood" begann, ahnte der Sänger, Keyboarder und Songwriter bereits, dass es wahrscheinlich sein letztes Aufnahmeprojekt sein würde. Deshalb nahm er vor allem Stücke auf, die - so berichtet das Wall Street Journal - "einen herbstlichen Anstrich und die Sterblichkeit als zu Grunde liegendes Thema haben". Doch Allman interpretiert sie eher trotzig herausfordernd als melancholisch. In dem Artikel lässt das Wall Street Journal einige Leute zu Wort kommen, die bei den letzten Aufnahmesessions eng mit Gregg Allman zusammenarbeiteten: neben Scott Sharrard auch den Produzenten Don Was und Allmans Manager Michael Lehman. "Ich habe nie gesehen, dass er irgendetwas oder irgendjemandem so die Stirn geboten hat wie dem Tod", wird etwa Chank Middleton zitiert, der über fünfzig Jahre lang eng mit Gregg Allman befreundet war. "Er mochte keine Konfrontationen, aber er trat dem Tod wie ein starker Soldat entgegen. Er blickte ihm in die Augen und sagte: 'Tod, ich habe keine Angst vor dir und ich bin noch nicht für dich bereit.'"

Das Album "Southern Blood" erscheint am 8. September 2017.