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03.02.2017
Various Artists

Bunte Breaks & Bossas - Erfolgsserie kommt jetzt "eingeboxt"

Various Artists, Bunte Breaks & Bossas - Erfolgsserie kommt jetzt eingeboxt Blue Break Beats und Blue Bossa

Ewig sprudelnde Sample-Quelle Blue Note: EMINEM bediente sich bei Lou Donaldson, PUBLIC ENEMY bei Grant Green, die BEASTIE BOYS bei Jeremy Steig, DE LA SOUL bei Duke Pearson, die BLOODHOUND GANG bei Blue Mitchell, die JUNGLE BROTHERS bei Donald Byrd, COMMON bei Bobbi Humphrey, die CHEMICAL BROTHERS bei Jimmy McGriff, die DREAM WARRIORS bei Reuben Wilson, MADLIB bei Ronnie Foster, GURU bei Joe Williams und, und, und, die Liste ist endlos. Ohne Blue-Note-Originale hätte es so manchen Hip-Hop-Hit wohl nie gegeben.

Dass das auch jüngeren Musikfans bewusst wurde, ist maßgeblich Dean Rudland zu verdanken, der 1992 unter dem Slogan "You gotta hear Blue Note to dig Def Jam" für Blue Note Records eine Compilation namens "Blue Break Beats" zusammenstellte, auf der er Klassiker versammelte, die durch Samples und Remixe gerade wieder in aller Ohren waren. Die CD und LP wurden ein Überraschungserfolg und sorgten dafür, dass schon bald eine florierende Serie daraus entstand. Auch der Nebenstrang "Blue Bossa" verkaufte sich bestens und brachten diverse Blue-Note-Oldies wieder in Umlauf.

Nachdem Blue Note Records über die Jahre Präsidenten und Besitzer wechselte, verschwanden die Sampler nach und nach aus dem Katalog und wurden - speziell die LPs - selbst zu gesuchten Raritäten. Letzte Woche berichteten wir über die drei wiederveröffentlichten "Blue Break Beats"-Doppel-LPs, wer es aber lieber handlich hat, für den erschienen jetzt parallel die "Blue Break Beats"- und "Blue Bossa"-Folgen 1 - 3 jeweils auch als preiswerte 3-CD-Sets. Mit ebenso schicken wie informativen 20-seitigen Farbbooklets, in denen sich nicht nur die hervorragenden Linernotes und Track-Kommentare von Dean Rudland wiederfinden, sondern erstmals auch Coverabbildungen der Original-LPs sowie zahllose Sample-Verweise.