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18.11.2016
Gregory Porter

Musikalische Intimität vor Hunderten - Gregory Porter in der Berliner Philharmonie

Mit ihrer Bühne, die von allen Seiten von Publikumsrängen eingeschlossen ist und jedem Konzertbesucher ein wirklich ausgewogenes Klangbild vermittelt, hat die Berliner Philharmonie Anfang der 1960er Jahre in der Welt neue Maßstäbe gesetzt. Das damals ungewöhnliche Konzept wurde inzwischen mehrfach kopiert - in Sydney und Paris ebenso wie in Los Angeles und Tokio. Einem nuancierten Jazzmusiker wie Gregory Porter bietet die Bühne der Berliner Philharmonie das ideale Ambiente. Denn der Sänger mit der samtigen Baritonstimme liebt die Nähe zu seinem Publikum, mit dem er wie nur wenige andere Jazzkünstler kommuniziert.

Als Porter am 18. Mai dieses Jahres mit seiner Band in Berlin auftrat, war das berühmte Haus bis auf den letzten seiner 2.250 Sitzplätze ausverkauft. Geboten wurden die besten Songs aus Porters bislang erschienenen vier Soloalben, für die er zwei Grammy-Nominierungen und einen Grammy erhalten hat. Angereichert wurde das Repertoire darüber hinaus mit Interpretationen von zwei Soul- und Rhythm’n’Blues-Klassikern: "Papa Was A Rolling Stone" von den Temptations und "Thank You (Falettinme Be Mice Elf Agin)" von Sly and the Family Stone.

Unter dem schnörkellosen Titel "Live In Berlin" erscheint der Mitschnitt jetzt in drei alternativen Formaten: DVD, BluRay sowie CD + DVD. Als Bonus enthalten die Veröffentlichungen Interviews mit Porter und Mitgliedern seiner Band, in denen man einiges über den musikalischen Background, Einflüsse und die Zusammenarbeit der Musiker erfährt. Ein Augen- und Ohrenschmaus für Porter-Fans und diejenigen, die es bislang - warum auch immer - noch nicht gewesen sein sollten.