Ihre Bühnenkarriere beendete die brasilianische Sängerin Rita Lee am Wochenende mit einem handfesten Skandal. Die 64-jährige, die als Frontfrau der Band Os Mutantes Ende der 1960er Jahre zu einer Kultfigur der brasilianischen Popszene aufstieg, hatte ihren Fans am 22. Januar bekanntgegeben, dass sie in Zukunft keine Konzerte mehr geben würde.
Am 20. Januar starb eine Musiklegende. „Sie atmete den Soul. Wenn Etta James sang, kribbelte und brannte es“, schreibt Jonathan Fischer in seinem Nachruf auf Süddeutsche.de. „The Dream“ heißt das aktuelle Album der Künstlerin, das die Nachwelt jetzt nur noch posthum bewegen und begeistern kann.
Auf seinem letzten Album präsentierte sich Pianist Tord Gustavsen in diversen Duo-, Trio- und Quartett-Konstellationen. Nun hat er dieselben Musiker auf “The Well” zu einem festen Quartett zusammengeschmiedet.