+++ Gittarist Terje Rypdal erhält Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik +++
Inzwischen sind sich die Journalisten einig, dass der skandinavische Jazz ohne die Soundvorstellungen, die Terje Rypdal (Bild) seit den Siebzigern an seiner Gitarre entwickelt hat, anders klingen würde. Und sie beobachten weiterhin aufmerksam, was der Mann aus Oslo an neuen Ideen präsentiert. Sein aktuelles Album "Vossabrygg" gefällt den Hörprofis sogar so gut, dass es ihnen einen Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik Wert ist. Gratulation.
+++ Algerische Sängerin Cheikha Rimitti verstorben +++
Ihren ersten richtigen Hit hatte Cheikha Rimitti mit "Charrak Gatta" im Jahre 1954. Seitdem entwickelte sich die in ihren Texten mutige und unkonventionelle Sängerin aus dem westalgerischen Dorf Tessala zu einer der Ahnfrauen des Raï. In den Sechzigern musste sie ihre algerische Heimat verlassen, blieb aber nicht zuletzt durch mehr als 200 eigene Lieder eine Quelle der künstlerischen Inspiration vor allem für die nächste Generation um Musiker wie Khaled, der ihr seit den Neunzigern ebenso wie Robert Fripp und Flea (Red Hot Chilly Peppers) für ein Comeback zur Seite stand. Am Montag, den 15. Mai starb Cheikha Rimitti, die bis zuletzt auf der Bühne aktiv war, im Alter von 83 Jahren an einem Herzinfarkt.
+++ Fußball WM auch beim Jazzfestival Montreux +++
Musik ist das eine, Fußball das andere. Beides kann sich terminlich im Wege stehen, und damit Carlos Santana, Gotan Project, Randy Newman und Taj Mahal am 9. Juli nicht vor leerem Haus stehen, hat das Jazzfestival Montreux beschlossen, das WM-Finale auf Großleinwänden zu übertragen. Da kann man sich dann abwechseln und vor allem feiern, feiern, feiern.
+++ Gute Idee: Steuerersparnis bei Nachwuchsförderung +++
Plattenfirmen in Frankreich können künftig einen Teil ihrer Produktionskosten bei der Steuererklärung absetzen, wenn dadurch neue Talente oder Instrumentalprojekte gefördert werden. Ein entsprechendes Gesetz wurde soeben von der zuständigen EU-Kommission genehmigt. Jede Firma, die sich für das entsprechende Programm qualifiziert, kann dabei jährlich bis zu 500.000 Euro geltend machen. Keine schlechte Idee.









