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News - House of Rufus - Rufus Wainwright mit neuem Deluxe Boxset - JazzEcho

02.08.2011
Rufus Wainwright
House of Rufus - Rufus Wainwright mit neuem Deluxe Boxset
Der eigenwillige, brillante, pompöse Anti-Popstar Rufus Wainwright hat endlich das Format gefunden, das ihn wirklich abbilden kann: Eine exquisit verarbeitete, barock-rot Samtbeschlagene Buch-Box mit 13 CDs und 6 DVDs.

Rufus Wainwright c Kevin Westenberg
© Kevin Westenberg

Er sei „ein Fan des Unmöglichen“ bekannte Wainwright gerade im australischen Fernsehen. Nach dem für ihn traumatischen Tod seiner Mutter Kate McGarrigle ist Wainwright frisch verlobt mit dem Berliner Jörn Weisbrodt und Vater einer Tochter von Leonard Cohens Tochter Lorca. Immer noch lauert hinter seiner angenehm pathetischen Musik ein Leben, das mehr Rock'n'Roll ist als die Biographie manches Punkmusikers hergibt. Die rund zwanzigjährige Karriere des Ausnahmekünstlers passiert nun im Super Deluxe Boxset „House Of Rufus“ Revue – einer wahren Augen- und Ohrenweide:

Sämtliche sechs Studioalben „Rufus Wainwright“, „Poses“, „Want One“, „Want Two“, „Release The Stars“ und „All Days Are Nights: Songs For Lulu“ erscheinen in der Box mit einer weiteren CD aus exklusivem, unveröffentlichtem Bonusmaterial. Dazu gibt es die beiden Live-Alben „Rufus Does Judy At Carnegie Hall“ und „Milwaukee At Last“. Vier weitere CDs enthalten Raritäten und unveröffentlichte Songs, Soundtrack-Beiträge (wie den Song „Hallelujah“ aus „Shrek“), frühe Demos (mit denen Rufus seinen ersten Plattenvertrag bekam) und Kollaborationen mit Schwester Martha, Mutter Kate und Tante Anna McGarrigle wie auch mit den Pet Shop Boys, Leonard Cohen und Teddy Thompson.

Auf den 6 DVDs sind Wainwrights „Live at Fillmore“-Show und die „Rufus does Judy at the London Palladium“-Aufführung zu sehen, neben der Aufzeichnung von „Milwaukee at Last“, anderen Performances, einem gefilmten Album-Kommentar von „Release The Stars“ und zwei Feature-Dokus: „All I Want“ und „Prima Donna: The Making Of An Opera“ über seine gleichnamige Oper, die Wainwright 2010 im Londoner Sadler´s Wells-Theater aufführte.

Eingepackt sind die 19 Discs in einem mit rotem Samt bespannten, 30-mal-25-Zentimeter großen, 90-seitigen Hardcoverbuch. Neben raren Fotos enthält dies diverse frühe, von Rufus handgemalte Tourposter, vier Kunstdrucke, Abbildungen der handgeschrieben Songtexte, umrahmt von ausführlichen Linernotes und Interviews mit Neil Tennant, Martha Wainwright, Linda Thompson und Lenny Waronker. I-Tüpfelchen sind ein handgemalter Rufus-Comic, Konzerttickets und andere Memorabilien. Selbst wenn man schon alle Studio und Live-Alben des Sängers und Pianisten hat, so rechtfertigt das exklusive unveröffentlichte Material die Anschaffung.

Mehr Informationen Rufus Wainwright Künstlerseite auf Jazzecho.de

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