Das Jahr nach dem Jubiläum ist immer eine besondere Herausforderung. 2009 feierte das Deutsche Jazzfestival in Frankfurt seine 40. Ausgabe und damit sein 56 jähriges Bestehen und wies sich damit als eines der renommiertesten Ereignisse seiner Art im heimischen Veranstaltungskalender aus. Nun aber geht es vom 28. - 31. Oktober in die nächste Runde und da muss man sich als Veranstalter schon etwas besonders Pfiffiges überleben.
Es wurde gesucht und gefunden, im Diskurs der gegenwärtigen Kulturdiskussion. Denn als Motto prangt „Think Global – Act Local!“ über den Konzerten. Das heißt nicht, dass hier nun ein ausschließliches Frankfurter Programm ins Haus stünde. Aber mit verschiedenen Projekte, etwa gemeinsam mit dem Saxofonisten Tony Lakatos, der hr Big Band oder dem bewährten Berliner Gespann Aki Takase & Rudi Mahall werden einige Klangtrends der Gegenwart regional domestiziert. Einer der Höhepunkte aber kommt doch aus der Ferne. Denn am Samstag 30. Oktober präsentiert der hawaiianische Grenzgänger Jake Shimabukuro ein Konzert mit Ukulele Solo. Das ist abgefahren und ein Grund mehr für eine Umweg.










