Einst hieß er Klaviersommer, nun nur noch Jazzsommer, weil der ursprüngliche Markenname von einem früheren Veranstalter mitgenommen wurde. Und auch sonst ist das Festival, das in den Neunzigern Münchner Spielorte wie die Philharmonie oder die Lukaskirche einschloss nun auf eine Adresse, das Hotel Bayerischer Hof, beschränkt.
Die kleine Form aber hat auch ihre Vorteile. Denn auf diese Weise muss man am Mittwochabend beispielsweise nur vom Festsaal zum Nightclub pilgern, um von Dr. John zu Ron Carter zu gelangen. Und auch in den folgenden Tagen bis zum 25. Juli kann man sich kaum vertun, wenn man Fred Wesley oder Trilok Gurtu, die Brooklyn Funk Essentials oder Manolito Simonet erleben will. Denn alles spielt sich am Promenadeplatz 2-6 ab, in den Konzert-Räumen eines Hotels, dessen Jazzbegeisterung vorbildlich ist.










